Heimatklänge im Hospiz

Chor zu Gast im stationären Bereich

Zum wiederholten Male wurde das "Wohnzimmer" im Stationären Hospiz zur Bühne. Am 17. Dezember war der ukrainische Chor "Heimatklänge" zu Gast. Sieben Frauen und zwei Männer in tradiotioneller Garderobe, begleitet vom einem Pianisten, brachten folkloristisches Liedgut aus Osteuropa zu Gehör.

Mit einer Freude am gemeinsamen Singen, die berührend war, intonierte der Chor wohlklingende Lieder voller Gefühl in verschiedenen Sprachen von Bulgarisch und Moldawisch bis zu Russisch und Weißrussisch. Auch die deutsche Sprache kam zu Wort. Wir hörten zudem jiddische Weisen sowie ukrainische Melodien aus dem Repertoire der Gruppe. 

Jedes Lied wurde kurz erklärt. Wir schwelgten im Rhythmus einer bekannten Melodie aus “Doktor Schiwago”, wurden zum Mitsingen bei “Stille Nacht” animiert und erlebten eine Zugabe, bei der wir einfach mitklatschen mussten. 

Chöre wie “Heimatklänge” bauen mit ihrer Musik eine Brücke zwischen den Kulturen. Sie sensibilisieren die Sinne für das vermeintlich “Fremde” in der eigenen Heimat. Dieses kann vertraut werden, wenn man sich dafür öffnet. 

Wir sagen herzlich “Danke” für diese Möglichkeit, die uns das abwechslungsreiche Programm bot. Es war Gästen, Angehörigen und Mitarbeiter:innen eine große Freude, zuzuhören und sich auch damit auf das Weihnachtsfest einzustimmen. 

“Heimatklänge”, unter der Leitung von Arkadi Ginzburgski, ist auf YouTube zu sehen. Der Chor singt bei unterschiedlichen Anlässen und kann entsprechend angefragt werden.

Wir sind für Sie da!

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