Manchmal hilft es, einfach darüber zu sprechen: über den Abschied von einem Menschen, von einem Lebensabschnitt, von etwas Vertrautem, über die Trauer, die damit einhergeht und über das Gefühl, allein zu sein.
Im TrauerZentrum des Hospiz St. Martin haben haupt- und ehrenamtliche Mitarbeitende ein offenes Ohr und stehen zum Gespräch bereit.
Das offene Angebot heißt "Schwätzbänkle". Es startet erneut ab 13. Mai beim Trauerzentrum auf dem Vorplatz der Kath.Kirche Maria Himmelfahrt.
“Nehmen Sie Platz und gönnen Sie sich eine Auszeit aus dem Trubel” heißt dann die Devise. Das „Schwester Ludwina-Bänkle“, kurz Schwätzbänkle genannt, steht auf dem Vorplatz der Katholischen Kirche Mariä Himmelfahrt, Karl-Pfaff-Str. 50, 70597 Stuttgart-Degerloch. Der kooperierende Bürgerverein Degerlocher Frauenkreis e.V. sorgt zur Gesprächszeit mit seinem „Café Helene mobil“ für das leibliche Wohl mit Kaffee, Tee und Gebäck.
Das Angebot findet jeden 2. Mittwoch im Monat von 15.00 bis 17.00 Uhr statt. Termine: 13.05., 10.06., 08.07., 09.09., 14.10., 11.11., 09.12.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Kontakt bei Rückfragen: trauer@hospiz-st-martin.de oder 0711-652 907-0 (Verwaltung)
Am Ende wissen, wie es geht
Das Lebensende und Sterben von Angehörigen, Freunden und Nachbarn macht uns oft hilflos, denn uraltes Wissen zur Sterbegleitung ist mit der Industrialisierung schleichend verloren gegangen. Um dieses Wissen zurückzugewinnen, gibt es Kurz-Kurse zur „Letzten Hilfe“.
In diesen Letzte Hilfe Kursen lernen interessierte Bürgerinnen und Bürger, was sie für die ihnen Nahestehenden am Ende des Lebens tun können.
Das kleine 1x1 der Sterbebegleitung
Die Kurse vermitteln Basiswissen, einfache Handgriffe, geben Orientierung und ermutigen, sich Sterbenden zuzuwenden. “Denn Zuwendung ist das, was wir alle am Ende des Lebens am meisten brauchen”, sagen die Kursanbieter. Sterbebegleitung ist demnach auch keine Wissenschaft, sondern praxisnah in jeder Familie und in der Nachbarschaft möglich.
„Wege, die Trauer zu wandeln“ finden sich leichter, wenn man sie nicht ganz alleine suchen und gehen muss: der Austausch mit anderen Betroffenen in der Gruppe Verwitweter stärkt dafür und Themenimpulse und Vermittlung von Trauerwissen helfen, eine eigene Antwort darauf zu finden, wie ein Weiterleben ohne den Partner oder die Partnerin gehen kann.
Die Gruppe findet 1 x im Monat donnerstags von 15.00 - 17.00 Uhr statt.
Anmeldung nach verbindlichem Vorgespräch an trauer@hospiz-st.martin.de oder 0711 652907-0 möglich.
Leitung: Ute Mußmächer-Kübler und Christa Birkhold-Schraepler
Wenn ein nahestehender Mensch schwer erkrankt oder stirbt, kann es sich so anfühlen, als ob der eigene Rhythmus nicht mehr zu dem der Außenwelt passt.
Das Angebot "Heartbeat" richtet sich an Abschied nehmende und trauernde Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren. In der Gemeinschaft, in der Kinder und Jugendliche Ähnliches erlebt haben, bekommen Traurigkeit und Freude, Schwere und Leichtigkeit einen Raum. "Gemeinsam wollen wir Musik hören, trommeln, draußen sein, essen, reden und kreativ sein", so die Verantwortlichen Andreas Holzhauser (Leitung) und Stefanie Schlosser (Koordination).
Die Gruppe trifft sich einmal pro Monat an einem Freitag nachmittag von 16.00 bis 18.00 Uhr.
Anmeldungen bitte an: kinder.jugend@hospiz-st-martin.de oder mobil: 0160 - 93 19 68 51