Stationär

Leben mit Sterben

Das stationäre Hospiz St. Martin ist eine Pflegeeinrichtung, die bis zu acht Gäste beherbergen kann. Hauptaufgabe im Hospiz ist es, den Menschen die ihnen verbleibende Zeit so angenehm und gut wie möglich zu gestalten. Alle Arbeit ist darauf ausgerichtet, den schwerstkranken Menschen ihre subjektive Lebensqualität zu erhalten oder zu verbessern und auch ihre Angehörigen in dieser Zeit gut zu begleiten.

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Ambulant

Menschen zu Hause begleiten

Viele Menschen haben den Wunsch, in ihrem vertrauten Zuhause sterben zu dürfen. Die Hospizarbeit hat sich zur Aufgabe gemacht, diesen Wunsch zu unterstützen, soweit es geht. Das Team des ambulanten Hospizes stärkt und entlastet die Kranken genauso wie deren pflegende An- und Zugehörige. Ein Team aus hauptamtlichen Hospizbegleiterinnen berät zu den Möglichkeiten häuslicher Palliativversorgung und vermittelt qualifizierte Ehrenamtliche, die schwerstkranke Menschen und ihr Umfeld mit ihren Besuchen unterstützen.

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Trauerberaterin Juliane Löffler im Gespräch

Was Menschen am Lebensende bedauern: Bucket List kann helfen

Wenn sich das Ende des eigenen Lebens ankündigt, hadern viele Menschen damit, was sie verpasst haben. Sei es die Reise in ein weit entferntes Land oder die Aussprache mit Freunden, mit denen man schon lange im Streit liegt: Vieles lässt sich nicht mehr nachholen. Die Stuttgarter Trauerberaterin Juliane Löffler rät in einem Hörfunk-Beitrag im KiP-Radio – Katholische Kirche im Privatfunk zu mehr Großzügigkeit gegenüber sich selbst. Zudem empfiehlt die Leiterin des TrauerZentrums des Hospiz St. Martin, eine Bucket List anzulegen. Sie helfe, die Dinge im Blick zu behalten, die man im Leben noch machen möchte.

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Junge Menschen

Wegbegleitung für Kinder und Jugendliche

Für Kinder, Jugendliche und ihre Familien bietet das Hospiz St. Martin vielfältige Unterstützung. Zum einen werden Kinder und Jugendliche, in deren Familie ein Geschwisterkind oder ein Elternteil sterbenskrank ist, fachkundig darin begleitet, mit der für alle herausfordernden Situation umzugehen. Zum anderen begleitet der Kinder- und Jugendhospizdienst Familien, in denen ein Kind oder ein Teenager selbst von einer schweren lebensverkürzenden Erkrankung betroffen ist. 

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Sich einbringen

Vielfalt des Ehrenamts

Das Ehrenamt ist eine wesentliche Säule der Hospizarbeit. Dabei sind Menschen mit ganz verschiedenen Gaben gefragt - die Kochkunst genauso wie das Zuhören, der grüne Daumen wie Achtsamkeit, Ruhe und Zeit genauso wie anpackende Hände im Haus. Für Menschen, die sich für ein Ehrenamt im Hospiz St. Martin interessieren, bieten wir regelmäßig Qualifizierungskurse an, um auf die Mitarbeit im Hospiz gut vorzubereiten. 115 Frauen und Männer sind im Hospiz St. Martin selbst ehrenamtlich engagiert, hinzu kommen 45 in kooperierenden Hospizgruppen im Marienhospital, in Zuffenhausen und in Bad Cannstatt.

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Abschied

Trauer ins Gespräch bringen

Trauer ist ein gesellschaftliches Thema - weil nicht nur der Tod mit diesem Thema konfrontiert, auch wenn er der radikalste Einschnitt ist, den wir erleben können. Doch alle Menschen erleben immer wieder Abschiedsprozesse, schmerzhafte Veränderungen und Einschnitte wie auch das Scheitern von Zukunftsplänen. Öffentliche Veranstaltungen zu Trauerthemen, aber auch Vorträge und Führungen sind uns darum ein wichtiges Anliegen, um mit mehr Wissen Berührungsängste abzubauen. Daneben bieten wir Trauernden Gesprächsangebote und vielfältige Trauergruppen an, um auf dem Trauerweg zu unterstützen.

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Aktuelles

Aktuelle Veranstaltungen

15. Apr
Montag, 15. April 2024 um 15:00 Uhr - 17:00 Uhr Veranstaltungen Sonstiges Trauer

Im Wort liegt Kraft – Schreibwerkstatt für Trauernde

TrauerZentrum im Alten Pfarrhaus
Karl-Pfaff-Str. 48
70597 Stuttgart

Sich schreibend der Trauer und dem Leben stellen

Paulo Coelho, der bekannte brasilianische Schriftsteller gibt den Rat:

"Schreib! Ein Stück Papier und ein Kugelschreiber können Wunder bewirken – Schmerzen heilen, Träume in Erfüllung gehen lassen, verlorene Hoffnung wiederbringen. Im Wort liegt Kraft."

Wir versuchen durch unterschiedliche Impulse unseren Verstorbenen Worte des Abschieds, der Liebe und der Trauer „nachzutragen“.

Literarische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, wohl aber die Bereitschaft, sich schreibend mit dem Erlebten auseinanderzusetzen.

Bedeutung des Schreibens in der Trauerarbeit

  • Schreiben bildet ein Gegengewicht zu den Gefühlen der Ohnmacht und Hilflosigkeit, weil es die Schreibenden in eine aktive und gestaltende Rolle versetzt.
  • Schreiben ordnet unscharfe und vage Gefühle, indem für das Erlebte und Gefühlte ein Ausdruck gefunden wird. Ich habe etwas benannt. Der Volksmund sagt: „Was benannt ist, ist auch gebannt.“
  • Negative Gefühle werden „weggeschrieben“ und positive Gefühle „hergeschrieben“.
  • Schreiben ist aktives Erinnern und verschafft Entlastung: Ich muss es nicht mehr im Kopf behalten, wo es mich u.U. belastet, sondern halte es auf dem Papier fest, kann aber jederzeit darauf zugreifen.

Leitung:
Annegret Wochele

Anmeldung:
Die Teilnahme ist nur nach Vorgespräch und Anmeldung möglich. Sekretariat Hospiz: 0711 652907-10 / trauer@hospiz-st.martin.de. Die Teilnehmerzahl ist auf sechs begrenzt.

16. Apr
Dienstag, 16. April 2024 um 15:00 Uhr - 17:00 Uhr Trauer Senioren Gespräch

Trauergruppe für ältere verwitwete Frauen und Männer ab ca. 60 Jahren

TrauerZentrum im Alten Pfarrhaus (Großer Raum)
Karl-Pfaff-Str. 48
70597 Stuttgart

„Wege, die Trauer zu wandeln“ finden sich leichter, wenn man sie nicht ganz alleine suchen und gehen muss: der Austausch mit anderen Betroffenen in der Gruppe Verwitweter stärkt dafür und Themenimpulse und Vermittlung von Trauerwissen helfen, eine eigene Antwort zu finden, wie ein Weiterleben ohne den Partner oder die Partnerin gehen kann.

Leitung:
Sibylle Bossert und Mike Renner

Anmeldung:
Die Teilnahme ist nur nach Vorgespräch und Anmeldung trauer@hospiz-st.martin.de oder  0711 652907-10 möglich.

16. Apr
Dienstag, 16. April 2024 um 19:30 Uhr - 21:00 Uhr Trauer Begegnung Hilfen Glaube Junge Erwachsene

Trauergruppe für jung Verwitwete

TrauerZentrum im Alten Pfarrhaus (großer und kleiner Raum)
Karl-Pfaff-Str. 48
70597 Stuttgart

„Wege, die Trauer zu wandeln“ finden sich leichter, wenn man sie nicht ganz alleine suchen und gehen muss: der Austausch mit anderen Betroffenen in der Gruppe jung Verwitweter stärkt dafür und Themenimpulse und Vermittlung von Trauerwissen helfen, eine eigene Antwort zu finden, wie ein Weiterleben ohne den Partner oder die Partnerin gehen kann.

Leitung:
Stefanie Bisanz | Silke Siebert

Anmeldung:
Die Teilnahme ist nur nach Vorgespräch und Anmeldung unter trauer@hospiz-st-martin.de oder 0711/65 29 07-34 möglich.

18. Apr
Donnerstag, 18. April 2024 um 19:30 Uhr - 21:00 Uhr Veranstaltungen Sonstiges Trauer Stille

Yoga für Trauernde Kurs II

TrauerZentrum im Alten Pfarrhaus
Karl-Pfaff-Str. 48
70597 Stuttgart

Der Verlust eines Menschen oder eines Lebensentwurfes bedeutet Schmerz. Ein Schmerz, der sich in Emotionen wie Wut, Aggression, Zorn oder Traurigkeit zeigt. Verlust bedeutet immer auch ein Verlieren von Stabilität und Bindung. Hier setzt das trauersensible Yoga an, denn Yoga bedeutet Verbindung – mit sich selbst, dem leben und mit anderen Menschen.

An sechs Abendterminen üben wir uns in der Kombination von Asana (Bewegung), Pranayama (Atem) und Bewusstsein.

Vorerfahrung im Yoga ist für den Kurs nicht notwendig. Yogamatten und Yogakissen sind vorhanden.

Kurszeiten:  fortlaufender Kurs mit jeweils 6 Terminen

Leitung: Monika Haar (Yogalehrerin, Trauer- und Sterbebegleiterin, Martin Haar (Yogalehrer)

Kosten:  Nach der Erprobungsphase des Yoga-Kurses müssen wir, um annähernd kostendeckend zu arbeiten, eine Teilnahmegebühr von einmalig 70 Euro pro Kurs erheben.

Anmeldung: trauer@hospiz-st-martin.de oder unter 0711/652907-10

Ambulantes Hospiz

Wir begleiten Erwachsene, Kinder und Jugendliche zuhause

Ambulantes Hospiz

Wir sind für Sie da!

 0711 65 29 07-0