Der gebürtigen Rheinländerin war es ein Anliegen, im Rahmen der Abschiedsfeier ihren hauptamtlichen Kolleginnen und Kollegen, ehrenamtlich Mitarbeitenden, Netzwerk-Partnerinnen und -partnern, Freunden und ihrer Familie herzlich „Danke“ sagen. Und, sie bekam selbst von unterschiedlichster Seite ihren verdienten Dank, eingebettet in Gesang, Gebet und gefühlvolle Auftritte.
Anton Glas ließ die Bereiche Revue passieren, in denen sich Juliane Löffler mit Gelassenheit, Humor, Klarheit, Weitblick professionell dafür eingesetzt hatte, das Hospiz St. Martin nachhaltig mit zu entwickeln. „Egal, wo Ihr Schreibtisch stand“, so Anton Glas, „Ihr Herz war immer im Hospiz“. „Sie kannten Angehörige, Gäste und Kolleginnen gleichermaßen. "Sie wollten Verbindung schaffen, Nähe ermöglichen und zeigen: Wir sind ein Haus. Ein Haus im Wandel und Sie mittendrin“, fasste Anton Glas abschließend zusammen und er befand, Juliane Löffler sei „ein Mensch, der Spuren hinterlässt“.
Zu diesen Spuren gehören „Ideen, Impulse, Konzepte, Materialsammlungen“, was dazu führe „miteinander verbunden zu bleiben“. Dafür bedankte sich ihr Kolleginnen-Team aus dem TrauerZentrum mit einem facettenreichen Szenario aus dem hospizlichen Alltag Juliane Löfflers mit seinen Herausforderungen und Meilensteinen. Stets getragen von Musik, der Juliane Löffler leidenschaftlich als Altistin zugetan war und die durch sie immer auch eine große Rolle im Hospizleben gespielt hat.
Eva Kramer-Well, Leitung des Ambulanten Hospizes Erwachsene und Sanges-Gefährtin im Verein „Classic Arts“, widmete Juliane Löffler beim Abschieds-Gottesdienst eine Arie aus dem „Paulus“ von Mendelsohn-Bartholdi. Damit drückte sie klangvoll ihre tiefe Dankbarkeit für die ehemalige Kollegin und Wegbegleiterin aus, die sie auch "emotional habe wachsen“ lassen. Sie ergänzte die musikalische Wertschätzung mit den Worten „Juliane ist Hospiz mit Herz und Mund und Tat und Leben“. Sie habe es geschafft, sagte Eva Kramer-Well, „immer das ganze Hospiz im Blick zu haben und im Herzen zu tragen: vom Ambulanten Hospiz Erwachsene über die Station und das Trauerzentrum bis zum Ambulanten Hospiz Kinder und Jugendliche."
Die Abschlussworte der Laudatorinnen und Laudatoren waren Bernhard Bayer vorbehalten. Der ehemalige Kollege aus dem TrauerZentrum und Vorsitzende der Gemeinde Mariä Himmelfahrt sprach dankbar von der von Juliane Löffler geschaffenen “Grundlage im TrauerZentrum”, auf der sich gut weiterarbeiten lasse. Er wünschte Juliane Löffler „eine frohe, erfüllte und gute Zeit im Ruhestand“.
Rund 50 Gäste des Abschieds-Gottesdienstes schlossen sich dem sehr gerne an: Alles Gute, liebe Juliane, auf neuen Wegen in ein Leben mit mehr Zeit für Familie und Freunde!