Abschied in den Ruhestand

Sibylle Bossert geht jetzt neue Wege

Mit einer kleinen Feier im Kollegen-Kreis schloss sich Ende April 2026 der Wirkungskreis von Sibylle Bossert. Seit dem Jahr 2017 gehörte sie zum Team des Hospiz St. Martin. Jetzt, mit fast 63 Jahren, geht Sibylle Bossert in den verdienten Ruhestand.

„Wer im Hospiz arbeitet, begegnet Menschen in ihren verletzlichsten Momenten“, sagte Geschäftsführer Anton Glas in seiner Dankesrede zum Abschied. Und weiter: „Man begleitet sie, wenn Worte fehlen, wenn Hoffnung eine neue Form annimmt, wenn Stille mehr sagt als jeder Satz. Und er resümierte die Rolle von Sibylle Bossert mit den Worten: „Und genau dort haben Sie, liebe Frau Bossert ihre besondere Stärke gezeigt. Mit Ruhe, mit Wärme, mit einer tiefen inneren Haltung, die nicht erlernbar ist, sondern aus einem Menschen selbst kommt.“

Neun Jahre war Sibylle Bossert (2.v.rechts) dem Hospiz St. Martin fachlich und menschlich tief verbunden. Zunächst war die gelernte Krankenschwester im Stationären Hospiz tätig sowie in der Begleitung trauernder Menschen, später ausschließlich in der Trauerbegleitung Erwachsener.  

Im Jahr 2023 übernahm Sibylle Bossert zusätzlich zur Trauerbegleitung auch die Aufgabe der Koordination im TrauerZentrum, an dessen Aufbau und individuellen Angeboten sie maßgeblich mitgewirkt hat. Juliane Löffler, amtierende Leitung des TrauerZentrums (rechts außen im Bild) erinnerte an die „Trauerreisen“, einen der Meilensteine im umfangreichen Aufgabengebiet von Sibylle Bossert sowie an die „Info-Nachmittage“, an denen sie und ihre Kolleginnen Menschen in Trauer einfühlsam informierend an die vielfältigen Möglichkeiten der Trauerbegleitung herangeführt hat. Auch bei der alljährlichen Segensfeier, bei der Trauernde ihrer Verstorbenen gedenken können und einen Segen erhalten, spielte Sibylle Bossert eine prägende Rolle auf der „Bühne“ des Hospiz' St. Martin und seines Trauerzentrums. 

Anton Glas formulierte abschließend: „Die Spuren, die Sie hinterlassen, Frau Bossert, bleiben: in den Herzen der Menschen, die Sie begleitet haben, in unserem Team, in der Art, wie wir unsere Arbeit verstehen“. “Immer, wenn jemand meine Trauerbegleitung nicht mehr brauchte, wusste ich, dass ich einen guten Job gemacht habe”, freute sich die zukünftige Ruheständlerin beim Abschiedsfest und dankte für die Worte. "Du hast sogar einen sehr guten Job gemacht!", bestätigen wir ihr gerne als Team. “Danke für Deine Geduld, Deine Empathie, Deine Kollegialität und Deine Professionalität. Alles Gute für Dich auf Deinen neuen Wegen im Ruhestand!"

 

 

 

 

 

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