„In jedem Fall brauchen diese Kinder und Jugendlichen besondere Aufmerksamkeit, Zeit und Verständnis“, führte Andrea Burghardt in ihrem Grußwort aus. „Genau hier setzt unsere Arbeit an“, sagte die Koordinatorin des KiJu. „Gemeinsam mit unseren ehrenamtlichen Mitarbeitenden begleiten wir Familien ab der Diagnosestellung, während der gesamten Krankheitsphase und über den Tod hinaus“, so Burghardt (rechts außen im Bild). Wir helfen ihnen, Abschied bewusst zu gestalten und ihren ganz eigenen Weg durch die Trauer zu finden: Schritt für Schritt und in ihrem eigenen Tempo. Dazu haben wir Angebote wie den „Zirkus Martinelli“ entwickelt, Erlebnistage wie „Stein und Feder“ und Schutzräume wie „Heartbeat.“
Die Trauerbegleitung der Familien durch das Ambulante Hospiz Kinder und Jugendliche finanziert sich ausschließlich durch Spenden. „Das Preisgeld ist wie ein warmer Regen“, freut sich Andrea Burghardt. Wir werden auch dieses gezielt für Projekte einsetzen, die stärkende und unbeschwerte Erlebnisse ermöglichen. Geplant ist aktuell ein weiterer gemeinsamer Musicalbesuch. Den ersten konnten 28 Kinder und Jugendliche im Dezember 2025 mit finanzieller Zuwendung von KIWANIS Stuttgart bereits erleben. Ferner steht ein Kreativtag mit einem professionellen Graffiti-Künstler auf dem Jahreskalender. Dieser wird die jungen Menschen dazu ermutigen, ihre Gedanken und Gefühle in Bildern auszudrücken.
Der KIWANIS-Preis ist für das Ambulante Hospiz Kinder und Jugendliche weit mehr als eine finanzielle Unterstützung. „Er ist ein wertvolles Zeichen der Anerkennung für unsere Arbeit und für die Menschen, die wir täglich begleiten“, dankte Andrea Burghardt Zoltán Bagaméry (Bildmitte). Der Präsident von KIWANIS Stuttgart bekräftigte dieses in seiner Ansprache und seinem Dank an alle Beteiligten, in dem er sagte: „Uns geht es nicht nur um Hilfe, uns geht es auch darum, das Engagement sichtbar zu machen und würdigen, das oft im Stillen geschieht und dabei von so großer, gesellschaftlicher Bedeutung ist“.
KIWANIS ist eine der größten internationalen Service-Club-Organisationen, dessen Mitglieder - Frauen und Männer aus allen Berufen und Bevölkerungsschichten - sich als aktive Bürger engagieren, um Probleme in Gemeinwesen kümmern und zur weiteren Ausbreitung der Idee beitragen. Diese Idee wurde 1915 in Detroit, USA, geboren. Der Name ist indianischen Ursprungs und bedeutet soviel wie: Wir finden Freude daran, aktiv zu sein. Derzeit gibt es in über 80 Ländern über 16.000 Clubs mit nahezu 1.000.000 Mitgliedern aller Altersgruppen.
Weitere Infos zum KIWANIS Hilfsfonds Stuttgart e.V. unter: www.kiwanis-stuttgart.de